vdh Region Stuttgart
Die Schwaben in Ornbau – Pfingsten 2005

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Bilder vom 14. Informationswochenende in Ornbau, 13. - 15. Mai 2005
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Sammeln an der Raststätte
Gerlinger Höhe

Gemütlich
einrichten

Erstes Vesper

Bild von André
Bild von André

Bild oben von Thomas Krohm

Weitere, viele Bilder im vdh Forum unter www.mercedesclubs.de

Im Schwabenkonvoi nach Ornbau

Alle Jahre wieder.... Deutschland putzt und aller Orten ist der Satz zu hören: Das muss bis zum Fest noch fertig werden. Nein, es ist nicht Winter und es brennen auch noch keine Kerzen am Adventskranz. Ganz im Gegenteil. Wir haben die Woche vor Pfingsten. Pfingsten, was ist das überhaupt? Es ist das Ornbauer Infotreffen. Auch wir Stuttgarter standen in den Startlöchern. Nachdem wir in der Woche vorher, doch noch einiges Blech erhitzt haben, um an Martins 111er die Türfangbänder wieder befestigen zu können, konnte es dann los gehen.   Doch nicht ganz so schnell. Wie jeden ersten Donnerstag im Monat war noch der VDH Stammtisch (Der war in diesem Monat wegen dem Vatertag einen Donnerstag nach hinten gerückt.) Das Thema war klar: Wann und wo treffen wir uns zum Treck nach Ornbau. Da unser Bläser, oder besser Posaunist, noch „Dienscht“ hatte und er von der Arbeit direkt zu uns stoßen wollte, trafen wir uns um 13.00 Uhr am Rasthof „Gerlinger Höhe“. 

Bis 13.30 Uhr waren wir dann um ein dutzend Fahrzeuge. Es waren auch einige dabei mit denen wir gar nicht gerechnet hatten. Nur einer fehlte bis dato noch: Natürlich unser Posaunist Frank, der mit seinem Wohnwagengespann unseren Treck anführen sollte. Bis gegen 14.00 Uhr war dann auch er da und es konnte endlich looooooos gehen. Nach einer endlos langen Zeit auf der Autobahn mit der wahnsinnigen Geschwindigkeit von 80 Sachen konnten wir die Autobahn verlassen und die Fränkische Landschaft an uns vorbeiziehen lassen.

Unser jüngstes Stammtischmitglied Wolfgang fuhr dann kurz vor Ornbau von der Landstraße ab, um seine Tante zu besuchen. Unser Tross fuhr dann ein paar Minuten später frohgelaunt in Ornbau ein.

Alle waren gleich damit beschäftig, sich in Ornbau so richtig häuslich einzurichten, bis dann der Anruf vom Wolfgang kam, dass der Besuch bei seiner Tante doch nicht klappen würde, da die Heckflosse nicht mehr wollte. Nach telefonischem Support – wie das wohl neudeutsch in der Computersprache heißt – konnten wir den Wagen wieder soweit flott bekommen, dass er es bis nach Ornbau schaffte. Nach seinem Eintreffen machten wir uns sofort daran, ihn tatkräftig zu unterstützen. Herrn Ströhlein sei Dank lief die Flosse auch am Samstag Abend wieder.

Nach Öffnung der Ersatzteilversorgung strömten wir dann alle hin, um das eine oder andere ersehnte Teil zu ergattern. Nach dem Verstauen der Ersatzteile ging’s dann sofort wieder vor, um einige „Schlücke“ vom Überregionalen Stammtisch zu genießen und mit alten Bekannten die Benzin- und Dieselgespräche wieder aufzunehmen. Nach einem ausgiebigen Frühstück am Samstag morgen ging’s dann sofort auf den Teilemarkt. Auch hier wurde wieder eingekauft was das Zeug hielt. Einige von uns nahmen auch an den vielen Workshops teil, die angeboten wurden. Nun kam die Ortsbegehung dran. Als wir die Treppe im Clubhaus hochgingen, staunten wir nicht schlecht als wir sahen, was uns da erwartete. Der obere Stock des Clubhauses wurde zum Museum ausgebaut. Die Ornbauer und die Helfer haben hier ganze Arbeit geleistet.

Zum Abendessen hieß es dann, ganze Truppe vor, um bei Metzger Sand ein schönes Steak mit Salat zu ergattern und den Klängen der Musik zu lauschen. Als diese dann verhallt war, sind wir auf die glorreiche Idee gekommen, die „Sündige Meile“ (Ortskenner sprechen von 78 cm) von Ornbau zu erkunden. Die Zeit verging und einigen von uns merkte man doch an, dass die frische Landluft müde macht. Auf dem Weg zum Nachtlager kamen wir am Clubhaus vorbei und siehe da: es brannte noch Licht und es schien, als würden sich einige Personen noch angeregt unterhalten. Da kann man doch nicht so einfach vorbei ziehen. Es handelt sich ja schließlich um das Infowochenende und vielleicht haben die ja noch was Informatives zu sagen. Also rein ins Clubhaus. Als die Vöglein zwitscherten, machten wir uns dann endgültig auf den Weg zum Nachtlager.

Am anderen Morgen, oder Mittag, merkte man uns doch die Strapazen des Wochenendes etwas an. Nichts desto trotz: auf zum Seifenkistenrennen. Gott sei Dank brauchten wir ja nur zu schauen. Die Lebensgeister kamen schnell wieder und die Akteure konnten richtig angefeuert werden. Wer das Infotreffen kennt, der weiß, dass man da sowieso nicht zur Ruhe kommt. Gleich folgte das nächste Event: die Versteigerung. Ich hatte mich sowieso schon mit dem weißen Strichacht angefreundet. Also nach der Siegerehrung der Seifenkistenwettstreiter sollte es mit der Versteigerung einiger Autos los gehen. Unser Rudi betrat  mit Heckflossenradkappe und Rohrzange als Auktionator das Versteigerungspodest, oder soll ich vielleicht lieber sagen die Ladefläche eines amerikanischen Picup. Zum Aufruf kam ein 240D. Die Versteigerung begann. Zum ersten ...zum zweiten... Ping, Rudi schlug mit der Zange auf die Radkappe. Dieses Spielchen ging dann wirklich endlos. Rudis launige Moderation machte diese Versteigerung zu einem ober-spaßigen Ereignis. Der Strichacht und ich fanden leider nicht zusammen, da wir Schwaben als Sparer bekannt sind und ich diesem Vorurteil gerecht wurde.

So, nachdem nun alle Autos verkauft waren, hieß es dann Zelte abrechen und den Heimweg antreten. Leider geht jedes schöne Wochenende einmal zu ende. So nun heißt’s wieder ein Jahr warten, denn alle Jahre wieder...

Jens Klein
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